intervention augsbuch 2026

 

die obige graphik habe ich fuer das programmheft der augsbuch 2026 erstellt.

 

grundsaetzliches

eine buchmesse: ueblicherweise ein ort - eine inszenierung, ein anlass -, auf sich aufmerksam zu machen, sich vorzustellen, zu vernetzen & zu vermarkten, gegebenenfalls buecher & damit zusammenhaengendes - z.b. das gewuenschte image - zu verkaufen.

hier ueberschneiden sich netze, konzentrieren sich schnittstellen.

experimentierfeld

umso spannender fuer mich, mich diesem weitestgehend vorgeformten setting dahingehend zu ueberantworten, dort relativ anders orientierte impulse zu erproben beziehungsweise einzufuehren.

vorgeschichte

meine motivation, den genannten rahmen nun im konventionellen sinne zu nutzen, war also eher marginal. dennoch schien mir der gedanke, ueberhaupt einmal die erfahrung zu machen, mich auf einer buchmesse - wohlgemerkt: auf meine art & weise - mit einem stand zu vertreten, reizvoll - im angesicht dessen, herauszufinden, was fuer kuenstlerische moeglichkeiten & moegliche materialgestaltungen wohl darin schlummern moegen.

parallel stieszen mich gewisse mir bis dato begegnete, meinerseits - im nachhinein kurzsichtig - oftmals rein negativ beurteilte strukturen, muster & ablaeufe des im weitesten sinne kulturbetriebs ab; mich aergerten insbesondere mir zu offensichtlich erscheinende divergenzen zwischen tat & wort. 

nachdem ich mir schlieszlich ein ungefaehres konzept fuer meine praesenz ueberlegt hatte, schaelte sich mir die idee heraus, quasi exklusiv fuer die buchmesse eine kleine publikation zu erstellen, in welcher ich drei sehr verschiedene ansaetze, mit den eigenen werken umzugehen, als dynamische extrempole eines immer aus mischungen mit bisweilen dominanten aspekten des einen oder des anderen resultierenden kopplungsregimes darstellen wollte. a priori ein heuristisches modell zur selbstanalyse.

tatsaechlich schosz ich beim schreiben ueber meine urspruengliche intention hinaus; vor allem konnte ich meinen eigenen frust nivellieren, indem ich erkannte - & schriftlich fixierte -, dass uns keine einschaetzung eines fremden ethos obliegt - ich liesz davon ab, mich darauf zu fokussieren -, vielmehr wurde mir klar, ein mensch kann strukturell via sein handeln, via seine semantischen praeferenzen, via die ideale, die er kommuniziert, via das, was ihn befluegelt etc. etc. etc.  - sprich, auf unterschiedlichsten ebenen - voellig verschiedene bezugssysteme haben - & daraus entsteht weder notwendigerweise ein mangel noch ein haltbarer grund fuer verurteilungen. darueber hinaus existieren potenziell saemtliche mischformen.

hierzu aber explizit in den tatsaechlich entstandenen schriften. deshalb jetzt ohne weitere umschweife & erklaerung zum wesentlichen.


geplanter versuchsaufbau

durchfuehrung

 

kommt, am tag der buchmesse.

 

 

a posteriori



kommt, ein bisschen nach der buchmesse.